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Ungarn Pleinair 2016

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Ungarn Pleinair 2016

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48 portraits

"48 Portraits" ist eine Werkgruppe entstanden von Oktober 2015 bis März 2016. Die Serie zeigt Porträtbilder von Männern, Frauen und Kindern.

Mit der Anzahl 48 beziehe ich mich auf das Format einer Arbeit von Gerhard Richter, der 1971/72 berühmte Männer der Geschichte auswählte und malte. Im Jahr 1991/92 setzte dem Gottfried Helnwein eine Serie von 48 weiblichen Portaits entgegen.

Meine Serie zeigt nun meinen Ansatz, dem großen Thema „Erinnerung“, dass sich von Anbeginn durch mein Werk zieht, ein Kapitel hinzuzufügen.

So fotografiere ich seit Jahren Bilder von Verstorbenen, die in manchen Kulturregionen auf Grabsteinen und Urnengräbern zu finden sind. Diesen Bildern obliegt eine gewisse Zweideutigkeit, da sie im Grunde keine Bilder von Toten Menschen sind, sondern Fotografien, von den Hinterbliebenen ausgewählt, oft Schnappschüsse aus dem Familienalbum oder eben das Porträt des geliebten Menschen, wie sie ihn in Erinnerung behalten möchten. Normale Menschen also, die gelebt haben. Ein Querschnitt entsteht: Alte, Junge, Gesunde, Kranke, Verunfallte oder von Siechtum geprägte und gebrochene Menschen. Diese Fotos dienen mir als Vorlage, um die Porträts in die Malerei zu überführen und über das Erinnern zu reflektieren. Aus der Malerei blicken sie den Betrachter nun an, wie ein Gruß aus der Zeit als sie noch gelebt haben. Die Malerei zieht sie sozusagen aus ihrer toten Anonymität heraus, erhöht sie und macht sie zum Stellvertreter für Alle an die wir uns erinnern.

EEL 2016

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game-scenes

game-scenes sketches --> grafix

Die Serie "GTA" (2013-2015) mit Malerei und Zeichnungen thematisiert die virtuellen Spielwelten. Dem Open-World-Spiel GTA (Grand Theft Auto) entnommene Screenshots werden hier in eine andere künstlerische Ebene übersetzt. Flüchtige Bilder werden festgehalten und in realistische Malerei überführt. Mit feinem Strich und nuancierten Farben werden Porträts von digitalen "Skins" oder "Non-Player-Charakters" in Szene gesetzt. Eine Art neues künstliches Menschenbild reflektiert unseren Umgang mit der immer allgegenwärtigeren Videospiel-Kultur und deren Realitätsnähe.

EEL 2015

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transfer

In der Werkreihe "Transfer" (2005-Heute) arbeite ich an der Schnittstelle Malerei und Fotografie und den medialen Erscheinungsformen wie Screenshots, Zwischenbilder, Störbilder und Unschärfe. Ausgangspunkt sind meist Fotografien, die ich durch verschiedene Medien filtere um sie von der Wirklichkeit loszulösen. Es sind Bilder, die man als "Landschaftsbilder" im weiteren Sinn beschreiben kann. Fotografische und digitale Elemente zum Teil vermischt mit Satelitenaufnahmen oder Bildern aus Google-Earth oder Street-View werden in die Malerei überführt, die sich in mehreren Bildebenen auf der Leinwand überlagern. In einer Art postmodernem Sampling entstehen mediale, gemalte Erinnerungsbilder.

EEL 2016

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